Das Privatleben von Albert Einstein: Liebe, Verlust und Familie

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Die meisten Menschen kennen Albert Einstein für seine wilden Haare und die Gleichung $E=mc^2$. Sie stellen das Genie im Laborkittel dar, losgelöst von der chaotischen Realität menschlicher Emotionen. Dieses Bild ist falsch.

Einsteins Privatleben war ein Wirrwarr aus Liebe, Verrat und Tragödie. Es war kein gleichmäßiger Bogen. Es war chaotisch.

Er wuchs in einer säkularen jüdischen Familie in Deutschland auf. Sein einziges Geschwister war eine Schwester namens Maja. Sie war zwei Jahre jünger. Sie waren nah dran. Aber der Rest seiner Beziehungen? Weniger.

1903 heiratete er Mileva Marić.

Sie war nicht nur eine Ehefrau. Sie war eine serbische Physikstudentin. Sie hatten sich in der Schule in Zürich kennengelernt. Damals war Physik ein Männerclub. Mileva war eine der wenigen Frauen im Programm. Einstein bewunderte ihren Intellekt. Einige Historiker behaupten sogar, sie habe ihm bei seinen frühen Arbeiten geholfen.

Sie hatten drei gemeinsame Kinder.

Die erste, Lieserl, wurde vor ihrer Heirat unehelich geboren. Die Details sind unklar. Einige Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass sie jung starb. Andere sagen, sie sei zur Adoption freigegeben worden. Wir werden es vielleicht nie genau wissen.

Dann kamen zwei Söhne. Hans Albert und Eduard.

Das Leben war nicht stabil. Einsteins Besessenheit von seiner Arbeit zog ihn weg. Mileva fühlte sich verlassen. Die Ehe zerbrach.

1919 waren die Unruhen unerträglich geworden. Sie ließen sich scheiden.

Aber Einstein war nicht damit fertig, die Dinge zu komplizieren.

Während seiner Ehe mit Mileva hatte er eine Affäre begonnen. Mit seiner Cousine Elsa Löwenthal.

Elsa war älter. Sie war auch seine Cousine ersten Grades mütterlicherseits. Sie kannten sich seit ihrer Kindheit. Die Affäre dauerte schon seit Jahren.

Im Jahr 1919, im selben Jahr, in dem er sich von Mileva scheiden ließ, heiratete Einstein Elsa.

Es war keine große romantische Geste. Es war eine praktische Vereinbarung. Elsa hat sein Leben gemeistert. Sie kümmerte sich um die Öffentlichkeitsarbeit. Sie hielt das Chaos in Schach.

Einstein war ein Mann der Wissenschaft. Aber sein Privatleben war alles andere als logisch.

Er verlor Lieserl früh. Die Tragödie verfolgt seine Biografie. Wir haben nicht die ganze Geschichte. Vielleicht ist sie an Scharlach gestorben. Vielleicht wurde sie verlassen. Die Aufzeichnungen schweigen.

Hans Albert wurde Ingenieur. Eduard kämpfte mit einer Geisteskrankheit. Bei ihm wurde Schizophrenie diagnostiziert. Einstein besuchte ihn oft. Er fühlte sich schuldig. Er wusste, dass er nicht genug da war.

Die Ehe mit Elsa hielt bis zu ihrem Tod im Jahr 1936. Sie war stabil. Aber es wurde auf den Ruinen seiner ersten Ehe erbaut.

Warum ist das wichtig?

Wir neigen dazu, den Wissenschaftler vom Mann zu trennen. Wir wollen das pure Genie. Der distanzierte Beobachter.

Aber Einstein war ein Mensch. Er hat Fehler gemacht. Er hat Menschen verletzt. Er liebte schlecht.

Seine Geschichte erinnert uns daran, dass selbst die größten Köpfe Fehler haben. Sie bluten. Sie brechen Herzen. Sie lassen ihre Töchter im Dunkeln zurück.

Die Wissenschaft steht. Die Gleichungen gelten. Aber der Mann? Er war kompliziert.

Und das ist die wahre Geschichte.