Dienstag, 19. Mai. Der Mond ist zurück. Kaum.
Heute Abend herrscht zunehmender Halbmond. Laut NASA rechnen wir mit einer Beleuchtungsstärke von nur 9 %. Das ist es. Ein winziger Splitter auf der rechten Seite. Kannst du die Krater sehen? Die Stute? Verlassen Sie sich nicht darauf. Es ist zu dunkel, zu schwach für Oberflächendetails. Da sieht man nur den Geist einer Kurve hängen.
Ist das viel Licht?
Nein. Eigentlich ist es nichts. Aber es ist der Anfang. Die Umlaufbahn geht weiter. Der Kreislauf dreht sich weiter.
Als nächstes
In diesem Mai gibt es tatsächlich zwei Vollmonde. Verrückt, oder? Das eine ist passiert, jetzt warten wir auf das andere. Es erscheint am 31. Mai. Das ist die große Show. Im Augenblick? Wir beobachten nur den Aufbau.
Wie das Ganze funktioniert
Neunundzwanzig Komma fünf Tage. So lange dauert es, die Erde wieder zu umrunden. Acht Phasen. Dasselbe Gesicht schaut uns immer an, aber das Licht verändert sich, während wir uns bewegen. Die Sonne trifft aus verschiedenen Winkeln darauf. Das ist alles. Das erzeugt das Drama am Himmel.
Hier ist die Aufschlüsselung. Halten Sie es einfach:
- Neumond : Dunkle Seite nach vorne. Zwischen uns und der Sonne. Unsichtbar. Gegangen.
- Wachsender Halbmond : Splitter auf der rechten Seite. Wir sind dabei.
- Erstes Viertel : Halb beleuchtet. Rechte Seite. Sieht aus wie ein Halbkreis.
- Wachsing Gibbous : Wird voller. Mehr als die Hälfte. Noch nicht ganz da.
- Vollmond : Das ganze Gesicht. Hell.
- Waning Gibbous : Licht verlieren. Beginnt rechts.
- Drittes Viertel : Wieder die Hälfte. Aber jetzt ist die linke Seite beleuchtet.
- Waning Crescent : Letzter Splitter auf der linken Seite. Dann kehrt die Dunkelheit zurück.
Das Muster wiederholt sich. Immer und immer wieder.
Wir blicken nach oben, sehen die Kurve und fragen uns, was sich sonst noch in diesen dunklen 91 % verbirgt. Wahrscheinlich mehr als wir erwarten.
Der Mond benötigt etwa 29,53 Tage, um einen Zyklus abzuschließen.
Es hat keine Eile. Warum sollte es?
Wir schauen einfach zu.
