Warum sich die Dürrebedingungen in Großbritannien trotz eingehender Regenvorhersagen verschlechtern werden

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Den ausgedörrten Landschaften Großbritanniens stehen düstere Aussichten bevor. Die Bedingungen in den trockensten Gegenden – insbesondere in Ost-, Mittel- und Südengland sowie in ganz Wales – könnten sich weiter verschlechtern, bevor es zu einer wirklichen Linderung kommt. Die unmittelbare Vorhersage bietet denjenigen, die ihn am meisten brauchen, wenig Regen.

Im August werden die Bedingungen wärmer und trockener als der Durchschnitt.

Natural Resources Wales (NRW) hat seine Dürreerklärung ab Donnerstag offiziell auf ganz Wales ausgeweitet. Die Agentur stellte fest, dass steigende Temperaturen aktiv zu einer „Verschlechterung“ der natürlichen Umwelt führen.

Dies folgt auf den Schritt der Umweltbehörde vom Mittwoch, der mehr als die Hälfte Englands in den offiziellen Dürrestatus stürzte.

Die Prognosen: Trockenperioden und Verdunstungsprobleme

Möglicherweise bemerken Sie am Freitag, dass sich Wolken bilden, insbesondere in den nördlichen Gebieten Großbritanniens. Dort kann es zu vereinzelten Schauern kommen, die stellenweise heftig sein können.

Aber schauen Sie weiter nach Süden.

Es soll wieder trocken werden. Variable Wolken. Einige sonnige Abschnitte. Südostengland, das bereits offiziell unter Dürre leidet, bekommt einen weiteren warmen Tag.

Das Wochenende? Für die meisten trocken. Im hohen Norden Schottlands kann es vereinzelt zu Regenfällen kommen. Das ist es auch schon.

Die nächste Woche bringt noch unbeständigeres Wetter. Die Regenwahrscheinlichkeit steigt, insbesondere in den nordwestlichen Regionen. Südliche Gebiete? Unsicher. Einige Modelle deuten auf nützlichen Regen hin, rechnen aber nicht damit.

Selbst wenn auf lange Sicht Regen prognostiziert wird, wird die Dürre nicht durchbrochen.

Hier ist das Problem.

Sommerhitze führt zu einer schnellen Verdunstung. Wenn tagsüber Regen fällt, verschwindet ein Großteil davon aus dem Boden, bevor er eindringen kann. Schnelle Regenfälle oder Gewitter? Sie erhöhen das Volumen von Messgeräten, jedoch nicht unbedingt das Grundwasser. Der Boden kann das Wasser einfach nicht schnell genug aufnehmen.

Die ideale Lösung? Regen über Nacht. Es mildert die Verdunstung.

Um eine Dürre tatsächlich zu beheben, sind längere Phasen erforderlich. Tage und Wochen konstanter Feuchtigkeit. Der kommenden Prognose fehlt diese Langlebigkeit. Die ausgedörrte Erde wird nicht durch ein paar vorbeiziehende Wolken ausgelöscht.

Die Zahlen: Die historische Trockenheit im Juli

Wales steht vor einem Rekord. Im Juli fielen nur 8 % des langjährigen Durchschnittsniederschlags. Bei diesem Tempo wird es der trockenste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen vor 190 Jahren sein.

Rhian Thomas, Manager für nachhaltiges Wasser und Natur in NRW, wies auf den sichtbaren Schaden hin.

„Die Belastung für die Umwelt, unser Land und die Landwirtschaft ist deutlich zu erkennen … viele unserer Teams haben immer noch mit den Folgen ausgedehnter Waldbrände zu kämpfen, die Forstwirtschaft, Grasland und besondere Lebensräume verwüstet haben.“

In England übertrafen die Niederschlagsmengen im Juli nur 7 % der Erwartungen. Südengland? Lediglich 1 %.

Die Umweltbehörde warnte Anfang der Woche, dass heißes, trockenes Wetter zu höheren Verbrauchsraten als der natürlichen Nachschubgeschwindigkeit führt.

Zu Beginn des Augusts ist die Trendlinie klar: heißer und trockener. Wenn dies zutrifft, verschlimmern sich die Dürrebedingungen, bevor sie sich bessern.

Gehen wir so mit unseren Wasserressourcen um?

Der Boden bleibt durstig. Der Himmel bleibt vorerst hartnäckig blau.