Der Mond wird im Laufe seines monatlichen Zyklus immer heller. Derzeit befindet es sich in der Wachsing Crescent-Phase und wird am 1. Februar seine volle Beleuchtung erreichen. Das bedeutet, dass sich der sichtbare Teil des Mondes jede Nacht weiter ausdehnt und am Himmel stärker hervortritt.
Aktuelle Details zur Mondphase
Laut dem Daily Moon Guide der NASA sind am 23. Januar etwa 22 % des Mondes beleuchtet. Diese Phase ist ohne Hilfe leicht zu beobachten und weist die sichtbaren Crisum und Fecunditatis maria (dunkle Mondebenen) auf.
Für diejenigen mit einem Fernglas ist auch der Endymion-Krater sichtbar. Leistungsstärkere Teleskope können sogar den Landeplatz von Apollo 17 enthüllen, ein historisches Wahrzeichen auf der Mondoberfläche.
Bevorstehender Vollmond
Der nächste Vollmond findet am 1. Februar statt. Der vorherige Vollmond wurde am 3. Januar beobachtet. Der Mondzyklus, der etwa 29,5 Tage dauert, bestimmt diese wiederkehrenden Phasen, während der Mond die Erde umkreist.
Mondphasen verstehen
Das sich verändernde Erscheinungsbild des Mondes – von unsichtbar zu vollständig erleuchtet – wird durch seine Umlaufposition relativ zur Erde und zur Sonne verursacht. Während uns immer die gleiche Seite des Mondes zugewandt ist, erzeugen unterschiedliche Winkel des Sonnenlichts die Illusion von Wachstum und Schrumpfung im Laufe der Zeit.
Der Mondzyklus besteht aus acht verschiedenen Phasen:
- Neumond: Der Mond erscheint dunkel, wenn er zwischen Erde und Sonne wandert.
- Wachsender Halbmond: Ein dünner Lichtstreifen erscheint auf der rechten Seite (in der nördlichen Hemisphäre).
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist beleuchtet und ähnelt einem Halbkreis.
- Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte des Mondes ist sichtbar und nähert sich der vollen Beleuchtung.
- Vollmond: Die gesamte sichtbare Oberfläche ist beleuchtet und erscheint als helle, volle Scheibe.
- Waning Gibbous: Das Licht beginnt auf der rechten Seite nachzulassen.
- Drittes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist auf der linken Seite beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Ein verblassender Halbmond bleibt sichtbar, bevor er wieder in der Neumondphase verschwindet.
Die Phasen des Mondes werden seit Jahrtausenden verfolgt und beeinflussen Kalender, Mythologie und sogar menschliches Verhalten. Der Zyklus ist vorhersehbar und bietet einen zuverlässigen Himmelsmarker zur Zeitverfolgung und Beobachtung natürlicher Rhythmen.






























