Die vier Astronauten an Bord der NASA-Mission Artemis II haben berichtet, dass sie zum ersten Mal die andere Seite des Mondes gesehen haben, was einen historischen Moment in der Monderkundung darstellt. Die Besatzung – bestehend aus den NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie dem Astronauten der kanadischen Raumfahrtbehörde Jeremy Hansen – befindet sich derzeit am dritten Tag ihrer Reise und fliegt mit der Raumsonde Orion hinter dem Mond her.
Unbekannte Mondlandschaft
Die Astronautin Christina Koch beschrieb die Erfahrung als völlig anders als die vertraute Sicht auf den Mond, die man normalerweise von der Erde aus sieht. „Etwas an Ihren Gefühlen ist nicht der Mond, den ich gewohnt bin zu sehen“,* sagte sie und deutete damit an, dass das kahle, mit Kratern gefüllte Gelände auf der anderen Seite einen fremdartigen Eindruck erweckt. Diese Seite des Mondes bleibt den Beobachtern auf der Erde aufgrund der Gezeitenblockierung dauerhaft verborgen; Die Rotationsperiode des Mondes entspricht seiner Umlaufzeit um die Erde, was bedeutet, dass uns immer nur eine Seite zugewandt ist.
Missionsstatus
Am Samstagabend befand sich die Raumsonde Orion über 180.000 Meilen (289.681 Kilometer) von der Erde entfernt. Die Mission soll Systeme für zukünftige Mondoberflächenmissionen testen und ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum langfristigen Ziel der NASA, eine nachhaltige menschliche Präsenz auf dem Mond zu etablieren.
Die Beobachtungen der Artemis-II-Besatzung liefern wertvolle Einblicke in die harten Realitäten der Raumfahrt und die einzigartige Perspektive, die sich ergibt, wenn man sich über die vertrauten Sichtweisen der Erde hinaus wagt. Diese Mission ist nicht nur ein technischer Test, sondern auch eine tiefgreifende psychologische Reise für die Astronauten, die Mondphänomene erleben, die bisher nur durch Bilder und Daten bekannt waren.






























