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Beispiellose medizinische Evakuierung von der Internationalen Raumstation

Zum ersten Mal in der 25-jährigen Geschichte der Internationalen Raumstation (ISS) werden Astronauten aufgrund eines medizinischen Problems bei einem Besatzungsmitglied vorzeitig nach Hause gebracht. Während die NASA es abgelehnt hat, die genaue Art der Krankheit oder Verletzung zu nennen, um die Privatsphäre des Astronauten zu schützen, werden vier der sieben derzeitigen Bewohner früher als geplant zur Erde zurückkehren.

Warum das wichtig ist: Eine Premiere in der Weltraummedizin

Die Entscheidung, Astronauten aus medizinischen Gründen zu evakuieren, ist ein bemerkenswertes Ereignis, da es trotz langjähriger ISS-Operationen noch nie zu einer solchen Situation gekommen ist. Der Chief Health Officer der NASA, James Polk, weist darauf hin, dass statistische Modelle eine Notevakuierung etwa alle drei Jahre vorhersagten, dies sei jedoch der erste tatsächliche Fall. Dies bedeutet, dass die medizinischen Kapazitäten der ISS bisher ausreichten, um alle Gesundheitsvorfälle im Orbit zu bewältigen.

Die Crew-11-Mission wurde abgebrochen

Die zurückkehrenden Astronauten sind Teil der Crew-11-Mission, die am 1. August startete und ursprünglich Ende Februar enden sollte. NASA-Administrator Jared Isaacman erklärte, dass die Kernziele der Mission kurz vor dem Abschluss stünden und die Störungen durch die frühe Rückkehr minimiert würden. Die Evakuierung gilt nicht als Notfall; Der betroffene Astronaut ist stabil und die Besatzung wird in den kommenden Tagen mit demselben SpaceX Dragon-Raumschiff absteigen, das sie zur Station gebracht hat.

Begrenzte medizinische Kapazitäten im Orbit

Obwohl die ISS mit einer „robusten Suite medizinischer Hardware“ ausgestattet sei, betonte Polk, dass diese nicht mit den auf der Erde verfügbaren Diagnoseressourcen mithalte. Das medizinische Problem erfordert eine umfassendere Bewertung, als die Station leisten kann, was bodengestützte Tests und Behandlungen erforderlich macht.

Keine wesentlichen Änderungen am Evakuierungsprotokoll

Trotz der besonderen Umstände wird der eigentliche Evakuierungsvorgang ähnlich wie bei Standardmissionsrückführungen ablaufen. Medizinische Einrichtungen auf der Erde bereiten sich darauf vor, den betroffenen Astronauten zur weiteren Untersuchung aufzunehmen. Die verbleibende Besatzung – ein amerikanischer Astronaut und zwei russische Kosmonauten – wird den Betrieb bis zur Ankunft der Besatzung 12 fortsetzen, deren Start als Reaktion auf dieses Ereignis möglicherweise beschleunigt wird.

„In den 25 Jahren der Geschichte der Internationalen Raumstation hatten wir viele Modelle … die besagten, dass wir etwa alle drei Jahre eine medizinische Evakuierung hätten durchführen sollen … und bisher hatten wir noch keines.“ – James Polk, Chief Health and Medical Officer der NASA.

Dieser Vorfall unterstreicht die inhärenten Risiken von Langzeit-Raumflügen und unterstreicht die Bedeutung robuster medizinischer Protokolle für zukünftige Missionen, insbesondere da die Menschheit immer tiefer in die Weltraumforschung vordringt.

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