Heute Abend, am 1. Februar 2025, ist der Vollmond, der aufgrund seines typischen Aussehens im Februar auch Schneemond genannt wird. Der Mond erscheint vollständig beleuchtet und bietet den Beobachtern klare Sicht. Wenn Sie den Mondzyklus verstehen und wissen, worauf Sie achten müssen, können Sie Ihr Seherlebnis verbessern.
Was Sie heute Abend sehen werden
Ab heute sind 100 % der sichtbaren Oberfläche des Mondes beleuchtet. Mit bloßem Auge sind Merkmale wie der Kepler-Krater, das Aristarch-Plateau und das Mare Serenitatis sichtbar. Mit einem Fernglas können Sie mehr Details erkennen: Suchen Sie nach dem Posidonius-Krater und den Apenninen. Mit einem Teleskop lassen sich noch mehr Sehenswürdigkeiten entdecken, darunter der Linne-Krater, Rima Ariadaeus und das Fra-Mauro-Hochland.
Mondphasen verstehen
Der Mondzyklus dauert ungefähr 29,5 Tage, bis der Mond einmal die Erde umkreist. Während dieser Zeit durchläuft der Mond aufgrund der wechselnden Sonneneinstrahlung acht verschiedene Phasen. Die gleiche Seite des Mondes ist immer der Erde zugewandt, aber der sichtbare beleuchtete Teil variiert. Zu diesen Phasen gehören:
- Neumond: Völlig dunkel, für das bloße Auge unsichtbar.
- Wachsender Halbmond: Ein kleiner Lichtstreifen erscheint auf der rechten Seite (in der nördlichen Hemisphäre).
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist auf der rechten Seite beleuchtet.
- Wachsing Gibbous: Mehr als halb erleuchtet, fast vollständig.
- Vollmond: Vollständig beleuchtet, die hellste Phase.
- Waning Gibbous: Das Licht beginnt auf der rechten Seite nachzulassen.
- Drittes Viertel (Letztes Viertel): Die linke Seite ist jetzt halb beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Ein dünner Lichtstreifen bleibt zurück, bevor er wieder verschwindet.
Wann ist der nächste Vollmond?
Der nächste Vollmond ist für den 3. März 2025 geplant. Dieser Zyklus bietet kontinuierliche Möglichkeiten zur Beobachtung und zum Studium und macht jede Mondphase einzigartig.
Die Beobachtung des Mondes ist eine einfache, aber tiefgreifende Möglichkeit, sich mit natürlichen Kreisläufen zu verbinden. Ob mit bloßem Auge, Fernglas oder Teleskop, die Mondoberfläche bietet eine Fülle von Details für jeden, der sich für die Erforschung des Weltraums interessiert.
